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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 514 mal aufgerufen
 DROGEN und ihre Folgen
drogenkiller Offline

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Beiträge: 59

02.10.2008 08:59
Gehirn unter Drogen antworten


Die 5-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn.


Weitere Artikel zum Thema

Kokain und Aufputschmittel
Opiate und Beruhigungsmittel
Alkohol und Tabak
Halluzinogene und Ecstasy
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F
Synchronfassung, Erstausstrahlung
5-teilige Serie von Montag, den 10. Oktober bis Freitag, den 14. Oktober, 19.00 Uhr

Obwohl Cannabis die weltweit am häufigsten konsumierte illegale Droge ist, birgt sie immer noch viele Geheimnisse. Erst seit einigen Jahren weiß man, welche Wirkung Cannabis auf das Gehirn hat. Das Erforschen der Wirkungsweise dieser Droge brachte der Wissenschaft wesentliche Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns und Regulierungsmechanismen des Organismus, von denen man bis vor 15 Jahren nicht einmal wusste, dass es sie gibt.

So wie der Körper natürliche Opiate bildet, produziert er auch eine eigene Form von Cannabis. Derzeit berichten Forscher von spektakulären Erkenntnissen über die innere und äußere Wirkung des Cannabis. Einer größeren Öffentlichkeit sind diese Forschungsergebnisse noch wenig bekannt, doch sie werden das Bild der Droge Cannabis nachhaltig verändern: Eröffnen sie doch völlig neue Perspektiven für die Behandlung von Schmerzen, Fettleibigkeit, Angstzuständen und Multipler Sklerose. In Wissenschaftskreisen spricht man bereits von einer biologischen Revolution.

Drogen sind Dreck...

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drogenkiller Offline

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Beiträge: 59

02.10.2008 09:02
#2 RE: Gehirn unter Drogen antworten


ZITATE :

Die 5-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn.


Weitere Artikel zum Thema

Kokain und Aufputschmittel
Opiate und Beruhigungsmittel
Cannabis
Alkohol und Tabak
Halluzinogene und Ecstasy
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F
Synchronfassung, Erstausstrahlung
5-teilige Serie von Montag, den 10.Oktober bis Freitag, den 14. Oktober, 19.00 Uhr

Ob gespritzt, geraucht oder inhaliert, Drogen beeinflussen immer den hoch komplizierten Biomechanismus Gehirn. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um legale, illegale oder medizinisch verordnete Drogen handelt. Neue Technologien und verfeinerte Messmethoden verhalfen der Wissenschaft in den letzten 15 Jahren zu spektakulären Erkenntnissen über die Wirkung von Drogen auf das Gehirn. Drogen sind auch unschätzbare Hilfsmittel bei der Beobachtung der Maschine Mensch. Abgesehen von diesem Nebeneffekt liegt der Schwerpunkt der Drogenforschung in der Aufdeckung des Suchtmechanismus. Um diesem Mechanismus und seinen Ursachen auf die Spur zu kommen, arbeiten Neurobiologen, Genetiker, Psychiater, Pharmakologen und zunehmend auch Psychoanalytiker immer enger zusammen. Einig sind sich die Experten heute in der Bewertung der Sucht als Erkrankung des Gehirns.


Montag, 10. Oktober, 19.00 Uhr
Kokain und Aufputschmittel - Euphorie und Absturz
Stimulierende Drogen wie Kokain und Amphetamine wirken auf das Glückszentrum im Gehirn. Das Tückische daran ist, dass unsere Instinkte und Überlebensreflexe auf diesem Gefühl beruhen und das Gehirn dazu drängen, dem Verlangen nach der Droge nachzugeben.



Dienstag, 11. Oktober, 19.00 Uhr
Opiate und Beruhigungsmittel - Entspannt in die Sucht
Die starke Wirkung von Opium und seinen Derivaten - Morphium und Heroin - erklärt sich aus der Tatsache, dass diese Substanzen sich natürliche Reaktionen des Körpers zunutze machen. Sehr komplexe Mechanismen werden in Gang gesetzt und bewirken eine Abstumpfung und Gewöhnung an die Droge.



Mittwoch, 12. Oktober, 19.00 Uhr
Alkohol und Tabak - Der Griff zum legalen Gift
Tabak und Alkohol sind die in der Welt am meisten verbreiteten Suchtmittel und die gesundheitsschädlichsten dazu. Dass Tabak und Alkohol echte Drogen sind, wurde über viele Jahre geleugnet, heute ist diese Tatsache jedoch allgemein anerkannt.



Donnerstag, 13. Oktober, 19.00 Uhr
Cannabis - Die Wissenschaft vor 100 Fragen
Obwohl Cannabis die weltweit am häufigsten konsumierte illegale Droge ist, birgt sie immer noch viele Geheimnisse. Erst seit einigen Jahren weiß man, welche Wirkung Cannabis auf das Gehirn hat...



Freitag, 14. Oktober, 19.00 Uhr
Halluzinogene und Ecstasy - Angriff aufs Bewusstsein
Halluzinogene Pflanzen, die auch in religiösen und rituellen Handlungen verwendet werden, sind zweifellos die ältesten Drogen der Welt. Mit der Erfindung von LSD tauchte im 20. Jahrhundert eine revolutionäre neue Substanz auf. Sie beeinflusste ganze Generationen und schuf eine neue Kultur.

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drogenkiller Offline

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02.10.2008 09:03
#3 RE: Gehirn unter Drogen antworten

Glück und Lust - Kokain und Aufputschmittel

Drogen verursachen Glücksgefühle. Diese banale Tatsache wird selten erwähnt und gilt nahezu als Tabu. Stimulierende Drogen wie Kokain und Amphetamine wirken auf das Glückszentrum im Gehirn. Das Tückische daran ist, dass unsere Instinkte und Überlebensreflexe auf diesem Gefühl beruhen und das Gehirn dazu drängen, dem Verlangen nach der Droge nachzugeben. Dieser Mechanismus ist bei allen Drogen gleich.

Untersuchungen über die Einflussnahme von Drogen auf die Gehirnfunktion haben zum besseren Verständnis bestimmter Krankheiten beigetragen, zum Beispiel der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS). Die auch als "Zappelphilipp-Syndrom bekannte Störung wird im Übrigen mit amphetaminähnlichen Medikamenten behandelt. Viele psychische Erkrankungen sind auf chemische Fehlfunktionen im Gehirn zurückzuführen. Als Therapie sollen dann beispielsweise Antidepressiva das bei depressiven Menschen eindeutig nachzuweisende gestörte chemische Gleichgewicht im Gehirn wieder herstellen. Aber werden wir Menschen im täglichen Umgang mit unseren Trieben ausschließlich von den chemischen Prozessen im Gehirn gesteuert?

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drogenkiller Offline

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02.10.2008 09:04
#4 RE: Gehirn unter Drogen antworten

Der menschliche Organismus produziert körpereigene Drogen. Einige davon unterbinden wirksam das Schmerzempfinden und sind für den Organismus überlebenswichtig. Die starke Wirkung von Opium und seinen Derivaten - Morphium und Heroin - erklärt sich aus der Tatsache, dass diese Substanzen sich natürliche Reaktionen des Körpers zunutze machen. Sehr komplexe Mechanismen werden in Gang gesetzt und bewirken eine Abstumpfung und Gewöhnung an die Droge. Schließlich braucht das Gehirn die Droge, um zu funktionieren: die Sucht hat sich in den Neuronen festgesetzt.

Auch verschreibungspflichtige Medikamente wie Tranquilizer haben ein hohes Suchtpotenzial. Wissenschaftler arbeiten an der Erforschung dieser unerwünschten Nebenwirkung. Aber nicht nur der Körper wird süchtig. Es kommt auch zu einer unter Umständen lebenslangen psychischen Abhängigkeit. Nicht alle Menschen reagieren auf Drogen gleich. Wissenschaftler untersuchen heute, wie Schicksalsschläge sich auf den Gehirnstoffwechsel und die Erbsubstanz auswirken, und sind auf der Suche nach neuen Medikamenten, mit denen Schmerz und Leid besser zu behandeln

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drogenkiller Offline

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02.10.2008 09:05
#5 RE: Gehirn unter Drogen antworten


Tabak und Alkohol sind die in der Welt am meisten verbreiteten Suchtmittel und die gesundheitsschädlichsten dazu. Dass Tabak und Alkohol echte Drogen sind, wurde über viele Jahre geleugnet, heute ist diese Tatsache jedoch allgemein anerkannt. Neue Techniken der Hirn-, Gen- und Suchtforschung helfen den Wissenschaftlern bei der Bewertung der außerordentlich komplexen Auswirkungen dieser Suchtstoffe auf das Gehirn. Man weiß heute, dass nicht nur Nikotin süchtig macht, sondern auch etliche der über 4.000 im Tabakrauch enthaltenen chemischen Stoffe.

Die Arbeit der Forscher erweitert nicht nur unser Wissen über die Wirkung des Tabaks, sondern bringt neben neuen Erkenntnissen über die chemischen Prozesse im Gehirn auch neue Ansätze für die Behandlung der Alzheimer-Erkrankung. Alkohol gilt unter Wissenschaftlern als "schmutzige Droge". Er entfaltet seine zerstörerische Wirkung in unterschiedlichen Hirnzentren und richtet großen Schaden an. Wissenschaftlern ist es gelungen, mehrere Gene zu identifizieren, die einen Menschen besonders anfällig für Alkoholismus machen. Diese Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine gezielte Suchtprävention dienen.

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drogenkiller Offline

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02.10.2008 09:07
#6 RE: Gehirn unter Drogen antworten

Halluzinogene Pflanzen, die auch in religiösen und rituellen Handlungen verwendet werden, sind zweifellos die ältesten Drogen der Welt. Mit der Erfindung von LSD tauchte im 20. Jahrhundert eine revolutionäre neue Substanz auf. Sie beeinflusste ganze Generationen und schuf eine neue Kultur. Lange interessierten sich nur wenige Wissenschaftler für bewusstseinsverändernde Substanzen, doch mit den neuen technischen Möglichkeiten stieg auch das Interesse der Forscher. Millionen Jugendliche in aller Welt konsumieren heute Ecstasy und MDMA, die Nachfolger von LSD.

Forscher warnen vor der zerstörerischen Wirkung solcher Substanzen auf die Neuronen. Doch illegale Labors werfen immer größere Mengen so genannter Designerdrogen auf den Markt. In einer mit Psychopharmaka überschütteten Gesellschaft wird der Griff zu synthetischen Drogen banal. Müssen wir befürchten, dass der moderne Mensch von morgen nicht mehr ohne Pillen, neue Drogen, Antidepressiva, Anxiolytika und Tranquillantien leben kann, oder wird es ihm gelingen, bewusstseinsverändernde Substanzen intelligent zu nutzen?

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drogenkiller Offline

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02.10.2008 09:09
#7 RE: Gehirn unter Drogen antworten

ZITAT :


Alle machen Neuronen in bestimmten Hirnareal überempfindlich


...mehr zu:
> Kokain > Nikotin > VTAOb Alkohol, Kokain, Amphetamine, Morphium oder Nikotin – Drogen stimulieren bestimmte Gehirnareale auf die selbe Art und Weise. Dies legt laut Wissenschaftlern des Stanford Medical Centers eine universelle Methode zur Behandlung einer Sucht nahe.

Drogen greifen Gehirnzellen in jenem Bereich des Gehirns an, der in der Entstehung von Abhängigkeiten eine entscheidende Rolle spielt: das so genannte ventrale Tegmental-Areal (VTA). Das VTA ist gepackt mit Dopamin-produzierenden Neuronen. Der Neurotransmitter Dopamin wiederum ist für Bewegung, Genuss und emotionale Reaktionen verantwortlich. Wie das Team unter der Leitung des Verhaltensforschers und Psychiaters Robert Malenka jetzt festgestellt hat, machen Drogen Neuronen in diesem Hirnareal überempfindlich. "Mit verschiedenen Mechanismen verursachen Drogen eine einzige molekulare Veränderung", erklärt Malenka. Die Forscher vermuten, dass die folgende Dopaminausschüttung zusätzlich zur Überempfindlichkeit der Neuronen zur Sucht führt.

Malenka und Forscher der University of California/San Francisco konnten bereits im vergangenen Jahr diese molekularen Veränderungen bei Mäusen, denen Kokain verabreicht wurde, nachweisen. Nach der Kokain-Gabe reagierten die Neuronen auf Glutamat, eine Substanz die ebenfalls im VTA produziert wird, eine Woche nach der Verabreichung empfindlicher. In der aktuellen Studie war dies nicht nur bei Kokain, sondern auch bei der Gabe von Morphium, Amphetaminen, Nikotin und Alkohol der Fall. Die Neuronen reagierten auf Glutamat empfindlicher. Zusätzlich stellte sich heraus, dass Stress ähnliche Veränderungen im Gehirn auslöst. Malenka betont, dass Stress an sich zwar nicht süchtig macht, er für ehemalige Abhängige ein Auslöser sein kann, wieder in die Sucht abzugleiten. Weitere Forschungsarbeiten sollen jetzt das Verständnis, wie Drogen das Gehirn beeinflussen, verbessern. Langfristig könnten diese Arbeiten zu Medikamenten führen, die eine abhängig machende Reaktion blockieren. Die Frage ist, wie diese Reaktion gehemmt werden kann, ohne die normale Funktion der Dopamin-produzierenden Neuronen für das Lernen und das Gedächtnis zu beeinflussen.


Sandra Standhartinger | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www-med.stanford.edu/school/

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drogenkiller Offline

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02.10.2008 09:13
#8 RE: Gehirn unter Drogen antworten

ZITAT :
Wie wirken Drogen auf unser Gehirn?
Januar 5th, 2008 · Keine Kommentare
Du hast noch nie Drogen genommen, dann erstmal herzlichen Glückwunsch! Bleib weiter so vernünftig. Doch interessiert dich trotzdem wie die Drogen auf das Gehirn wirken? Du kannst die Wirkung der verbotenen Substanzen nun im World Wide Web erforschen. Auf einer Internetseite wird aufgezeigt, wie Marihuana, Kokain und Heroin auf das menschliche Gehirn wirken.


Die Internetseite http://www.trydrugs.net lädt den Besucher zu einer virtuellen Drogenparty ein um somit die Wirkung auf das Gehirn zu entdecken. Mit dem Werbespruch “Klicken sie hier, um Drogen auszuprobieren” lädt der Online-Dienst http://www.trydrugs.net die User zum legalen Drogenkonsum ein. Die Website ist durch die Zusammenarbeit einer norwegischen Jugendorganisation und dem Gesundheitsministerium entstanden. Die erste Droge, die der User ausprobiert, ist Marihuana.

Auf dem Bildschirm steigt langsam immer mehr Rauch auf, die Schrift wird immer undeutlicher. Um zur nächsten Droge zu gelangen, muss der Besucher den Button “Continue” erreichen. Doch dies ist gar nicht mal so leicht. Denn das, was Marihuana mit dem Gehirn veranstaltet, macht die Maus mit dem Nutzer. Die Bewegungen sind extrem verlangsamt, die Buchstaben der Schrift sehr unleserlich. Marihuana verlangsamt das Gehirn, und das bekommt der Besucher der Website eindeutig zu spüren.

Hat er es dennoch auf den Button geschafft, wird er mit der Droge Kokain konfrontiert. Nichts für schwache Nerven, denn nach wenigen Augenblicken blitzt der Bildschirm weiß auf. Der Mauszeiger irrt wie wild über den Monitor, alles ist sehr hektisch. Genau das, was Kokain mit dem Menschen bewirkt. Auch bei der letzten virtuellen Droge, dem Heroin, fällt das Lesen der Texte und das Bewegen der Maus extrem schwer.

Erzählt mir eure Erfahrung mit den virtuellen Drogen Marihuana, Kokain und Heroin.

Quelle: rp-online.de

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